Sternengeschichten Spezial Juni 2026
Shownotes
Sternengeschichten Spezial Juni 2026
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Folge 5 der Spezial-Serie! Ich erzähle zu Beginn etwas über das interstellare Objekt 3I/Atlas, dass sehr viel älter (und kälter) als das Sonnensystem ist und uns etwas über Planetenentstehung weit vor unserer Zeit erzählen kann. Dann geht es ein wenig um den Sommer und ums Radfahren in der echten und der virtuellen Welt. Ich beantworte eine Frage aus der Hörerschaft zur dunklen Materie und schwarzen Löchern und dann ist die Spezialfolge mit eine Hinweis zur Sonnenfinsternis auch wieder zu Ende.
Die wissenschaftliche Arbeit zu 3I/Atlas gibt es hier.
Die Sonnenfinsternisbrillen beim Astronomieverlag gibt es mit diesem Link bzw. mit dem Rabattcode STERNENGESCHICHTEN. Wer aus Österreich bestellt bitte einfach ne Mail an info@astronomieverlag.de mit dem Rabattcode schreiben.
Mein neues Buch heißt “Die Farben des Universums” und ist ab jetzt überall erhältlich wo es Bücher gibt, so wie das Sternengeschichten-Hörbuch.
Meine anderen Podcast sind "Das Universum" und "Das Klima".
Termine der Sciencebusters gibt es hier und die von "Das Universum" sind hier.
Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter)), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten)) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten))
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Transkript anzeigen
Florian: Sternengeschichten Spezial für den Juni 2026.
Florian: Kurz bevor der Juli anfängt, mitten in der dramatischen Hitzewelle,
Florian: gibt es noch eine Spezialfolge von Sternengeschichten.
Florian: Diesmal vielleicht ein bisschen kürzer, vielleicht ein bisschen länger.
Florian: Ich weiß es nicht. Ich sitze in meinem sehr, sehr kleinen Büro unterm Dach und
Florian: die Temperaturen hier drin sind dementsprechend.
Florian: Das heißt, ich mache vielleicht nur eine kürzere Aufnahme, aber ich erzähle
Florian: einfach mal, was ich erzählen will. In diesen Spezialfolgen erzähle ich ja Geschichten,
Florian: die auf die eine oder andere Art nicht geeignet sind als echte Sterling-Geschichtenfolge.
Florian: Aber trotzdem interessant.
Florian: Ich erzähle ein bisschen was von den Dingen, die abseits des Podcasts passieren.
Florian: Und ich erzähle, was es so an neuen Veranstaltungen, Dingen und so weiter gibt,
Florian: die vielleicht auch interessant sind. Und fange mit einer interessanten Geschichte
Florian: aus der Astronomie an. Was sonst?
Florian: Es geht um ein ganz besonderes, spannendes Himmelsobjekt, nämlich den interstellaren Kometen 3i Atlas.
Florian: Die Geschichte der interstellaren Objekte im Sonnensystem ist noch nicht so
Florian: alt oder andererseits, wie wir dann gleich hören werden, ist sie extrem alt.
Florian: Aber wir wissen erst seit dem Jahr 2017.
Florian: Dass ab und zu mal Objekte ins Sonnensystem hinein und dann wieder hinausfliegen,
Florian: die nicht aus dem Sonnensystem stammen.
Florian: Damals haben wir den Asteroid-Komet, da sind die Grenzen fließend,
Florian: Oumuamua entdeckt und anhand seiner Geschwindigkeit und Flugbahn festgestellt,
Florian: dass dieses Ding nicht aus unserem Sonnensystem stammt.
Florian: Ein bisschen später, im Jahr 2019, haben wir dann den interstellaren Kometen
Florian: Borisov entdeckt und dann im Jahr 2025 das Objekt 3E-Atlas.
Florian: Über Oumuamua und über Borisov habe ich tatsächlich schon eigene Sternengeschichtenfolgen gemacht.
Florian: Oumuamua war in Folge 349 an der Reihe und Borisov in Folge 456.
Florian: Über 3E-Atlas gibt es noch keine eigene Sternengeschichtenfolge,
Florian: aber es gibt neue, spannende Wissenschaft.
Florian: Ich sage ganz kurz, was 3E-Atlas ist und warum er Atlas heißt.
Florian: Obwohl er kein Nachschlagewerk mit Landkarten ist.
Florian: 3i Atlas ist ein Objekt, das am 1.
Florian: Juli 2025 gefunden wurde, und zwar durch das astronomische Frühwarnsystem mit
Florian: dem Namen Asteroid Terrestrial Impact Last Alert System, dessen Akronym Atlas ist.
Florian: Das ist ein Projekt, mit dem nach Asteroiden gesucht wird, die möglichst früh
Florian: entdeckt werden sollen, bevor sie der Erde vielleicht gefährlich werden könnten.
Florian: Und dieses Ding hat natürlich jede Menge Asteroiden entdeckt, aber am 1.
Florian: Juli 2025, dieser spezielle Objekt, das sich dann als das dritte bekannte Objekt
Florian: herausgestellt hat, das nicht aus dem Sonnensystem kommt, sondern von woanders her.
Florian: Das Problem bei diesen Dingen ist, dass sie halt von woanders kommen,
Florian: von außerhalb des Sonnensystems, um die Sonne herumfliegen und dann wieder aus
Florian: dem Sonnensystem rausfliegen.
Florian: Und das tun sie relativ schnell. Wenn sie es nicht schnell genug machen würden,
Florian: dann würden sie ja um die Sonne herumkreisen.
Florian: Einer der Gründe, woher wir wissen, dass Oumuamua, Borisov und Atlas keine Objekte
Florian: im Sonnensystem sind, das ist gerade ihre Geschwindigkeit. Die bewegen sich
Florian: so schnell, dass sie nicht an die Sonne gebunden sind.
Florian: Das heißt aber auch, dass wir wenig Möglichkeiten haben oder wenig Zeit haben,
Florian: diese Objekte zu beobachten. Die sausen rein, die sausen um die Sonne rum und
Florian: die sausen wieder raus und in der Zeit müssen wir schauen, dass wir möglichst viele Daten sammeln.
Florian: Und logischerweise wollen wir Daten sammeln, weil diese Objekte wahnsinnig spannend
Florian: sind. Ich meine, das sind Objekte, die sind anderswo entstanden.
Florian: Wir haben eine halbwegs brauchbare Vorstellung davon, wie die Planetenentstehung
Florian: in unserem Sonnensystem abgelaufen ist.
Florian: Unter anderem, weil wir die Asteroiden und die Kometen aus unserem Sonnensystem
Florian: beobachtet haben, dort hingeflogen sind, zum Teil dort gelandet sind.
Florian: Wir haben Meteoriten, die auf die Erde gefallen sind, die wir auch untersuchen können.
Florian: Und all das ist Material, das übrig geblieben ist von dieser Zeit der Planetenentstehung
Florian: von vor viereinhalb Milliarden Jahren.
Florian: Das heißt, wir haben eine gute Idee, wie das bei uns alles abgelaufen ist.
Florian: Und wir wissen, da gibt es Material, das übrig ist, das können wir uns anschauen.
Florian: Wir gehen auch davon aus, dass das jetzt kein extrem außergewöhnlicher Prozess
Florian: war im Sonnensystem, sondern dass es bei anderen Sternen so ähnlich funktioniert.
Florian: Wir wissen ja, auch andere Sterne werden vom Planeten umkreist.
Florian: Auch dort müssen die Prozesse abgelaufen sein, die ablaufen,
Florian: wenn Planeten entstehen, aber wir können es halt nicht direkt beobachten.
Florian: Und auch wenn es plausibel ist, davon auszugehen, dass es eh im Wesentlichen
Florian: so läuft wie bei uns, ist es durchaus interessant zu sehen, welche Unterschiede
Florian: es gibt. Weil Unterschiede wird es geben.
Florian: Nicht jedes Planetensystem bei einem Stern ist genau gleich,
Florian: nicht nur was die Objekte selbst angeht, sondern auch was die chemische Zusammensetzung angeht.
Florian: Denn das Material, aus dem die Sterne und die Planeten entstanden sind,
Florian: das ist im Wesentlichen gleich.
Florian: Das ist viel Wasserstoff, viel Helium und dann halt sehr, sehr wenig anderes
Florian: Zeug. Aber die genaue Zusammensetzung dieses anderen Zeugs, aus dem dann eben
Florian: sowas wie die Erde entsteht.
Florian: Das ist interessant. Da würden wir gerne wissen, wie das genau funktioniert,
Florian: ob es da Unterschiede gibt, wie
Florian: die Verteilungen sind vielleicht in der Milchstraße in unserer Galaxie.
Florian: Das sind alles Dinge, die würden wir alle sehr gerne wissen,
Florian: aber wir wissen es halt nicht, weil wir könnten das wirklich nur vor Ort erforschen.
Florian: Aus der Ferne ist sowas quasi unmöglich. Es gibt ein paar Methoden,
Florian: wie man aus der Ferne vielleicht ein bisschen was rausfinden kann.
Florian: Aber idealerweise braucht man Material aus den anderen Planetensystemen bei anderen Sternen.
Florian: Aber da kommen wir halt nicht hin und haben Glück, dass ab und zu,
Florian: ganz, ganz ab und zu etwas von dort zu uns kommt.
Florian: Weil die Objekte, Oumuamua, Borisov, Atlas, die sind genau so entstanden,
Florian: wie die Asteroiden und Kometen in unserem Sonnensystem entstanden sind.
Florian: Auch bei anderen Sternen gab es früher diese großen Scheiben aus Gas und Staub,
Florian: aus denen sich langsam zuerst die Asteroiden und Kometen gebildet haben und
Florian: dann später die Planeten.
Florian: Und so wie es bei uns war, war es auch damals bei den anderen Planetensystemen
Florian: höchstwahrscheinlich extrem chaotisch
Florian: und durcheinander, als die frühen Planetensysteme sich gebildet haben.
Florian: Alles ist vereinfacht gesagt kreuz und quer durch die Gegend geflogen,
Florian: sich in die Quere gekommen.
Florian: Planeten, Asteroiden, Kometen sind durch jede Menge gravitative Störungen hinausgeschleudert
Florian: worden in den interstellaren Raum.
Florian: Wir wissen, dass es einige Planeten gibt, die zwischen den Sternen herumfliegen
Florian: ohne Stern, obwohl vielleicht viele Planeten der bessere Begriff wäre,
Florian: weil wir gehen davon aus, dass mindestens genauso viele Planeten zwischen den Sternen herumfliegen.
Florian: Sterne umkreisen. Das heißt, die sind auch nicht gerade selten,
Florian: aber es ist halt sehr, sehr viel Platz zwischen den Sternen.
Florian: Das heißt, da fallen diese Planeten nicht auf und die Asteroiden und Kometen,
Florian: die bei der Entstehung anderer Planetensysteme rausgeschleudert worden sind,
Florian: die fallen noch viel weniger auf.
Florian: Aber es gibt mehr davon als Planeten. Von kleinem Zeug gibt es immer mehr als von großem Zeug.
Florian: Das heißt, die Chance, dass ab und zu mal eins von den Dingern in unser Sonnensystem
Florian: reinkommt, die ist ein bisschen größer Und dreimal hatten wir bis jetzt Glück.
Florian: Und 3i Atlas haben wir uns ganz genau angeschaut.
Florian: Und die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit, die sind jetzt vor kurzem veröffentlicht worden.
Florian: Also neue Ergebnisse. Es gab davor natürlich auch schon jede Menge Beobachtungen.
Florian: Aber jetzt hat man sich 3i Atlas unter anderem mit dem James Webb Weltraumteleskop
Florian: und dem ALMA Observatorium in Chile angeschaut.
Florian: James Webb, wissen wir, ein Weltraumteleskop im Weltall, wo sonst,
Florian: das vor allem Infrarot beobachtet. ALMA ist ein Mikrowellenradioteleskop auf
Florian: einem hohen Berg in Chile.
Florian: Und die können beide sehr gut schauen, welche chemischen Elemente da irgendwo
Florian: sind. Die können das Licht, das vom Kometen von 3i Atlas reflektiert wird.
Florian: Entsprechend analysieren, dann finden wir raus, was da für Zeug drin ist.
Florian: Und wir finden sogar so genau raus, dass wir einzelne Isotope unterscheiden können.
Florian: Also Isotope, Variationen von Atomen.
Florian: Und wir wissen, dass unser Sonnensystem ein sehr, sehr charakteristisches Isotopenverhältnis
Florian: hat. Wenn wir uns zum Beispiel Kohlenstoff anschauen.
Florian: Kohlenstoff gibt es in unterschiedlichen Variationen. Es gibt Kohlenstoff 12,
Florian: Kohlenstoff 13 und Kohlenstoff 14.
Florian: Je nachdem, wie viele Atombausteine das Ding enthält.
Florian: Und Kohlenstoff 12 ist der normale zum Beispiel. Das ist das,
Florian: was man eigentlich meint, wenn man Kohlenstoff sagt.
Florian: Aber es gibt eben auch das C13 und C14, sehr viel weniger davon.
Florian: Aber bei allen Objekten im Sonnensystem, jetzt sehr vereinfacht gesagt,
Florian: immer dasselbe Verhältnis.
Florian: Also wir wissen, das Verhältnis von C12 zu C13 zum Beispiel,
Florian: das hat einen charakteristischen Wert für unser Sonnensystem,
Florian: Weil das eben auch der Art und Weise entspricht, wie diese Scheibe aus Gas und
Florian: Staub zusammengesetzt war, aus der sich damals alles gebildet hat.
Florian: Und dieses Verhältnis, das kann man jetzt natürlich auch bei Objekten wie 3i-Atlas messen.
Florian: Und das hat man gemacht. Und man hat auch noch andere Isotopenverhältnisse gemessen
Florian: und zuerst einmal herausgefunden, dass das extrem abweicht von dem, was wir bei uns haben.
Florian: Also das macht nochmal mehr klar, wie fremd diese Objekte sind,
Florian: dass sie wirklich woanders entstanden sind, ganz woanders entstanden sind, aber...
Florian: Tatsächlich kann man aus der Art und Weise, wie die Isotope bei 3E-Atlas verteilt
Florian: sind, auch ein bisschen herausfinden, wo die Dinger entstanden sind und wann
Florian: die Dinger entstanden sind. Und auch da lasse ich jetzt die Details aus.
Florian: Die wären ein bisschen komplex. Ich verlinke aber die entsprechende Forschungsarbeit
Florian: für die Leute, die es sich genauer anschauen wollen.
Florian: Aber man kann zum Beispiel herausfinden, bei welcher Temperatur so ein Objekt entstanden sein muss.
Florian: Weil die Temperatur, die hängt auch wieder damit zusammen, in was für einer
Florian: Art und Weise sich diese Isotopenverhältnisse herausbilden. Und man kann aus
Florian: den Isotopenverhältnissen auch ableiten, wie lange das her ist,
Florian: dass dieses Objekt entstanden ist.
Florian: Und in dem Fall stellt sich raus, 3i Atlas kommt erstens aus einer Gegend,
Florian: wo es sehr, sehr kalt ist.
Florian: Also im Weltall ist es eh immer kalt, aber 3i Atlas muss in einer sehr kalten
Florian: Region entstanden sein.
Florian: Kälter, als es bei uns gewesen ist, damals, als die Planeten entstanden sind.
Florian: Und vor allem, es ist lange her, dass 3E-Atlas entstanden ist.
Florian: 12 Milliarden Jahre ist die Schätzung. 3E-Atlas ist vor 12 Milliarden Jahren entstanden.
Florian: Das ist sehr, sehr alt verglichen mit den gerade mal 4,5 Milliarden Jahren,
Florian: die das Sonnensystem alt ist. Das heißt, 3E-Atlas erlaubt uns einen Blick in
Florian: ein wirklich, wirklich altes Planetensystem. in eine Zeit.
Florian: Weit in der Vergangenheit liegt und mit genaueren Untersuchungen von 3E-Atlas.
Florian: Er ist schon wieder auf dem Weg raus aus dem Sonnensystem, aber wir können ihn noch beobachten.
Florian: Das heißt, wir werden noch ein paar Daten kriegen und mit diesen Daten können
Florian: wir dann herausfinden, mehr herausfinden,
Florian: was da wirklich früher im Universum war, als Planetensysteme entstanden sind,
Florian: bei Sternen, die viel, viel älter sind als unsere eigene Sonne.
Florian: Und vor allem, wir können auch die Chemie erforschen, weil das,
Florian: was in den Kometen, in den Asteroiden enthalten ist, das ist ja ein Beispiel
Florian: oder ein Sample, wenn man so will, von dem, was chemisch möglich ist.
Florian: Die Elemente, die chemischen Elemente in den Kometen und Asteroiden sagen uns,
Florian: wie die chemische Grundausstattung dieser Planetensysteme ist.
Florian: Denn das ist ja das ursprüngliche Baumaterial.
Florian: Das heißt, wir können da vielleicht auch ein bisschen ableiten, wie die,
Florian: chemischen Bausteine, die fürs Leben notwendig sind,
Florian: wie die damals verteilt waren, ob es damals schon die Möglichkeit gegeben hätte,
Florian: dass in dem Planetensystem, in dem sich drei Yadlers vor zwölf Milliarden Jahren
Florian: gebildet hat, dass dort vielleicht auch die Bausteine vorhanden waren,
Florian: aus denen Leben entstehen kann.
Florian: Ja, also all das sind Dinge, die wir in Zukunft vielleicht noch rauskriegen,
Florian: wenn wir dieses faszinierende Objekt näher erforschen. Aber jetzt wissen wir auf jeden Fall.
Florian: 3E Atlas ist alt und kalt und mit ein bisschen Glück kriegen wir vielleicht
Florian: noch mehr Besucher von außerhalb des Sonnensystems
Florian: und können noch ein bisschen besser verstehen, wie das funktioniert,
Florian: wenn anderswo im Universum Planeten entstehen und wie besonders wir wirklich sind.
Florian: Ja, soweit die Geschichte von 3i Atlas, aber es gibt natürlich noch mehr zu erzählen.
Florian: Irgendwann wird es auch neue Geschichten von 3i Atlas geben.
Florian: Irgendwann wird es auch mal eine eigene Sterne-Geschichte zu 3i Atlas geben.
Florian: Aber ich habe gedacht, das ist interessant genug, dass ich es mal in der Spezialfolge erwähnen kann.
Florian: Und ich werde euch auf dem Laufenden halten, wenn es Neues von diesen interstellaren Objekten gibt.
Florian: Ansonsten werde ich jetzt probieren, den Juli ein bisschen zu genießen.
Florian: Jetzt kommt der Teil an die Reihe, wo ich ein bisschen davon erzähle,
Florian: was sonst noch so passiert.
Florian: Von der Arbeit am Podcast, von den Dingen hinter dem Podcast.
Florian: Und ich werde auch oft gefragt, ob ich wirklich die Folgen quasi live produziere.
Florian: Also ob ich wirklich jede Woche mich hinsetze und eine Folge mache.
Florian: Und sehr oft mache ich das auch. Aber normalerweise bemühe ich mich,
Florian: dass ich immer gleich einen Schwung Folgen auf einmal produziere,
Florian: damit ich die dann vorbereitet habe und mich dann eine Woche,
Florian: zwei, drei Wochen nicht um den Podcast, um die Folgenproduktion kümmern muss,
Florian: weil ich auch noch so viel anderes Zeug zu tun habe.
Florian: Ich habe Bücher, die ich schreiben muss. Ich habe Texte, die ich schreiben muss.
Florian: Es gibt jede Menge Auftritte, wo ich ständig unterwegs bin.
Florian: Das heißt, ich probiere immer viel auf einmal zu produzieren.
Florian: Geht nicht immer. In letzter Zeit habe ich fast immer die Folgen ein,
Florian: zwei Tage vor der Veröffentlichung gemacht. Aber jetzt kommt die Zeit,
Florian: wo ich im Sommer auch mal ein bisschen...
Florian: Nichts tun, wäre zu viel gesagt, aber weniger tun möchte und das ist die Zeit,
Florian: wo ich dann probiere, ja vielleicht vier, fünf, sechs Folgen auf einmal zu produzieren,
Florian: damit ich zumindest den Juli mal frei habe und ein bisschen entspannen kann.
Florian: Denn, und das ist etwas, das vielleicht sich direkt mit dem Podcast zu tun hat,
Florian: aber etwas, was vielleicht auch manche interessiert, weil ich bin ja selbst
Florian: in meinem Podcast Sterne-Geschichten als Mensch quasi nicht drin,
Florian: außer dass die Stimme von mir die Geschichten erzählt.
Florian: Aber wer ich bin und was ich mache und so weiter, das taucht ja im Podcast zu Recht nicht auf.
Florian: Aber ich habe gedacht, ich kann auch mal vielleicht hier was erzählen über mich,
Florian: wenn ihr das wissen wollt.
Florian: Wenn ihr es nicht wissen wollt, dann schreibt mir eine Nachricht,
Florian: dann lasse ich sowas in Zukunft weg.
Florian: Aber einer der Gründe, warum ich im Sommer gern wenig zu tun habe,
Florian: ist nicht nur der Grund, den eh alle haben, weil alle wollen mal Urlaub machen
Florian: und nichts tun, aber ich fahre sehr gerne Rad.
Florian: Ich bin ein großer Fan des Fahrradfahrens, sowohl im Alltag als normales Verkehrsmittel.
Florian: Also ich bin, glaube ich, seit über 20 Jahren nicht mehr hinter dem Steuer eines
Florian: Autos gesessen. Also alle meine Reisen, die ich zurücklege und alle meine Strecken,
Florian: die ich zurücklege, mache ich mit Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Florian: der einen oder anderen Art.
Florian: Aber ich fahre auch gern so aus Spaß an der Freude Fahrrad. Ich mache immer
Florian: gerne längere Radtouren, eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen.
Florian: Habe ich in der Vergangenheit schöne Sachen gemacht, so einmal quer durch Deutschland.
Florian: Ich habe Österreich in allen drei Dimensionen abgefahren. Ich bin vom östlichsten
Florian: zum westlichsten Punkt geradelt, vom nördlichsten zum südlichsten und vom tiefsten
Florian: zum höchsten befahrbaren Punkt Österreichs.
Florian: Habe ich alles schon gemacht und sowas macht immer großen Spaß.
Florian: Dieses Jahr werde ich auf eine längere Radtour verzichten, weil mein Rad mittlerweile
Florian: so schrottig ist, dass ich froh sein muss, wenn ich damit von zu Hause zum Bahnhof
Florian: und wieder zurückkomme. Aber lange Radtouren kann ich mit dem Teil nicht machen.
Florian: Was ich stattdessen auch gerne mache, das sind virtuelle Radtouren.
Florian: Virtuelle Radtouren klingen ein bisschen blöd, aber man kann ja auch Rad fahren
Florian: und dabei sich nicht vom Fleck bewegen.
Florian: Früher hat man sowas einfach Heimtrainer genannt. Man ist auf irgendein Ding
Florian: gesessen, hat vor sich hingeradelt und die ganze Angelegenheit war relativ langweilig.
Florian: Mittlerweile gibt es auch das, gamifiziert, wie man sagt, aber es gibt auch
Florian: das in virtuellen Welten. Das heißt, man sitzt dann immer noch auf einem Heimtrainer,
Florian: nur dieser Heimtrainer ist mit dem Computer verbunden.
Florian: Und je schneller ich auf meinem Heimtrainer trete, desto schneller fährt ein
Florian: virtueller Radfahrer, der mich repräsentiert in einer virtuellen Welt.
Florian: Und wenn es in der virtuellen Welt einen steilen Berg hinauf geht,
Florian: dann gibt es ein Feedback und ich spüre auf meinem Fahrrad, dass es tatsächlich
Florian: einen steilen Berg hinauf geht.
Florian: Sowas macht mehr Spaß, als man sich denken kann. Also ich fahre sehr gerne in
Florian: diesen virtuellen Welten, weil erstens, auch wenn es draußen extrem heiß ist
Florian: oder extrem kalt ist oder wenn es schneit oder sonst irgendwas passiert,
Florian: ich kann drinnen sitzen und durch die Gegend radeln.
Florian: Ich habe auch keinen Gegenwind. Ich habe nie Gegenwind. Das ist auch wunderbar.
Florian: Und ich kann trotzdem mit anderen Menschen Rad fahren. Also da sind ganz viele
Florian: andere Menschen mit dabei, die überall auf der Welt dasselbe machen wie ich.
Florian: Und wir treffen uns dann in diesen virtuellen Welten. Wir können Rennen gegeneinander
Florian: fahren und so weiter. Also finde ich ganz toll.
Florian: Swift heißt das System. Und es gibt ja noch ganz viele andere Systeme übrigens.
Florian: Aber ich bin halt auf Swift hängen geblieben.
Florian: Also falls jemand von euch da auch mitradelt, ja, könnt mir gerne folgen.
Florian: Ich bin da unter meinem normalen Namen eingetragen.
Florian: Das heißt, wenn ihr mich mal da irgendwo durch das virtuelle Watopia radeln
Florian: seht, dann ja, lasst einen Gruß da.
Florian: Dann freue ich mich und Grüße zurück und vielleicht treffen wir uns ja auch
Florian: mal bei einem Rennen und ich sage es gleich.
Florian: Wenn ihr mich bei einem Rennen schlagen wollt, dann ist guter Weg immer der Schluss-Sprint.
Florian: Da bin ich sehr, sehr schwach, weil auch hier das Rad, auf dem ich swiffte,
Florian: ist auch nicht mehr das Neueste.
Florian: Eigentlich ist es auch schon ziemlich alt und schrottig und man kann damit viele
Florian: wunderbare Sachen machen, aber Sprinten kann ich mit dem Teil leider auch nicht
Florian: mehr. Das heißt, ich bin sehr leicht, in den diversen Schluss-Sprints zu schlagen.
Florian: Aber was ich dann auch mache, abgesehen von Radfahren in der echten Welt und
Florian: Radfahren in der virtuellen Welt, ist mir Radfahren anzuschauen.
Florian: Ich mag den Radsport auch als Zuseher sehr, sehr gerne und da ist der Juli natürlich
Florian: quasi der Höhepunkt aller Menschen, die Radsport toll finden,
Florian: denn da findet die Tour de France statt und auf die freue ich mich jedes Jahr.
Florian: Das wird immer auch ein bisschen zelebriert bei uns zu Hause.
Florian: Wir schauen uns die Rennen an,
Florian: wir kochen Essen, das zu den jeweiligen Etappenorten passt und so weiter.
Florian: Wenn es sich gerade anbietet, dann radeln wir virtuell mit die Strecken und
Florian: es ist immer ein bisschen deprimierend zu sehen.
Florian: Wie schnell die Profis da zum Beispiel den Morven 2 oder die Alpe d'Huez in
Florian: Frankreich hochradeln, wenn ich nebenbei den Silbenberg virtuell hochkeuche.
Florian: Also das macht alles großen Spaß und ich freue mich auf den Juli,
Florian: wo ich wieder ein bisschen Fahrradspaß haben kann, solange es die klapprigen
Florian: Räder hergeben und mir dabei die Tour de France anschauen kann.
Florian: Und falls jemand von euch auch einen Hang zum Radsport hat, schreibt gerne mal,
Florian: interessiert mich, was ihr alles so treibt.
Florian: Und wie gesagt, wenn ihr keine Lust mehr habt, etwas über Radsport oder sonstige
Florian: private Dinge von mir zu hören, sagt gern Bescheid.
Florian: Ich habe tatsächlich auch überlegt, ob es irgendwelche Verbindungen zwischen
Florian: Fahrradfahren und Astronomie gibt.
Florian: Aber tatsächlich, da ist es sehr, sehr dürr. Also man kann fast alles mit allem verbinden.
Florian: Aber so eine wirklich gute, spannende Geschichte über Astronomie und Fahrrad
Florian: habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Vielleicht finde ich die auch mal.
Florian: Dann gibt Fahrradfahren auch ganz astronomisch.
Florian: Wenn ihr mir was schreiben wollt,
Florian: wie gesagt, schreibt mir gerne unter kontakt-at-sternengeschichten.org.
Florian: Da könnt ihr auch hinschreiben, wenn ihr Fragen habt, die ihr vielleicht gerne
Florian: beantwortet haben wollt.
Florian: Und ich suche dann immer eine Frage raus für diese Spezialsendungen,
Florian: um sie hier zu beantworten.
Florian: Und diesmal habe ich eine Frage von Stefan bekommen. Und Stefan schreibt,
Florian: er hat wahrscheinlich eine dumme Frage.
Florian: Nein, ist gar nicht so dumm, die Fragen. Und ich sage jetzt nicht,
Florian: es gibt keine dummen Fragen. Leute, ihr wisst ganz genau, es gibt jede Menge
Florian: dumme Fragen, aber die Frage von Stefan war keine dumme Frage.
Florian: Er hat sich nämlich gefragt, warum kann dunkle Materie keine schwarzen Löcher erzeugen?
Florian: Und das ist eine absolut sinnvolle Frage.
Florian: Schwarze Löcher wissen wir oder wissen alle, die sich damit beschäftigt haben
Florian: oder vielleicht die entsprechenden Sternengeschichten folgen gehört haben.
Florian: Schwarze Löcher sind sehr, sehr kurz gesagt Objekte, wo die Masse so extrem
Florian: dicht ist, dass der Raum so stark gekrümmt wird, dass Licht und auch nichts
Florian: anderes aus der Umgebung entkommen kann, wenn man zu nah dran ist.
Florian: Das sind schwarze Löcher.
Florian: Dunkle Materie ist ja auch Masse. Ich meine, dunkle Materie hat Masse.
Florian: Das ist das Einzige, was wir definitiv wissen über dunkle Materie.
Florian: Dunkle Materie hat Masse, weil nur über die Gravitationskraft,
Florian: die die Masse der dunklen Materie ausübt, wissen wir ja überhaupt,
Florian: dass dunkle Materie da ist.
Florian: Also dunkle Materie hat Masse und es sollte jetzt eigentlich wurscht sein,
Florian: ob ich jetzt normale Materie oder dunkle Materie zu einem schwarzen Loch zusammenquetsche,
Florian: denn am Ende geht es ja beim schwarzen Loch nur um die Raumkrümmung, die die Masse ausübt.
Florian: Und prinzipiell ist es ein plausibler Gedanke, aber dunkle Materie ist eben keine normale Materie.
Florian: Dunkle Materie, so wie wir sie momentan uns vorstellen, ist Materie,
Florian: die wie gesagt Gravitationskraft spürt und Gravitationskraft ausübt.
Florian: Das heißt, dunkle Materie kann angezogen werden von normaler Materie und von
Florian: dunkler Materie und dunkle Materie übt Gravitationskraft aus auf normale Materie und dunkle Materie.
Florian: Was dunkle Materie nicht spürt, ist elektromagnetische Kraft.
Florian: Dunkle Materie kann keine elektromagnetische Kraft ausüben und spürt sie auch nicht.
Florian: Oder etwas vereinfachter gesagt, dunkle Materie kann nicht leuchten,
Florian: weil Licht ist ja auch Elektromagnetismus.
Florian: Dunkle Materie kann kein Licht aussenden. Dunkle Materie kann auch kein Licht
Florian: absorbieren oder reflektieren.
Florian: Dunkle Materie ist quasi transparent für Licht. Also Licht geht quasi einfach
Florian: durch dunkle Materie durch, spielt keine Rolle und da fragt man sich jetzt vielleicht,
Florian: was das mit schwarzen Löchern zu tun hat, aber dazu muss man berücksichtigen, dass auch Wärme
Florian: elektromagnetische Strahlung ist.
Florian: Dass dunkle Materie demnach auch keine Wärme abstrahlen kann.
Florian: Und das heißt, dunkle Materie kann vereinfacht gesagt nicht abkühlen.
Florian: Oder noch ein bisschen genauer gesagt, dunkle Materie kann ihre Energie nur
Florian: sehr, sehr schwer loswerden.
Florian: Wenn man so eine Wolke aus dunkler Materie hat, eine Wolke voll mit Teilchen
Florian: aus dunkler Materie, dann haben die eine gewisse Energie und diese Energie,
Florian: die setzt sich in eine gewisse Bewegung um.
Florian: Das heißt, wieder vereinfacht gesagt, diese dunklen Materienteilchen sausen
Florian: da einfach wild durch die Gegend, wie ein Haufen aufgescheuchter Mücken und
Florian: können diese Energie aber nicht loswerden.
Florian: Normale Materie, die könnte jetzt Energie abstrahlen.
Florian: Die könnte die Energie in Form von Wärme zum Beispiel loswerden oder einfach
Florian: andere Arten von elektromagnetischer Strahlung abstrahlen und wird dadurch Energie
Florian: los, wird ein bisschen langsamer und kann sich dann zusammenklumpen und kompakt werden.
Florian: Dunkle Materie schafft das nicht. Die kann ihre Bewegungsenergie nicht loswerden.
Florian: Das nennt man collisionless, kollisionslos, diese Eigenschaft.
Florian: Die dunkle Materie ist kollisionslos, weil die kann auch mit sich selbst nur
Florian: sehr schwer wechselwirken.
Florian: Normale Teilchen, die können auch miteinander kollidieren und können dadurch
Florian: dann entsprechend energielos werden.
Florian: Auch das kann dunkle Materie nicht so gut. Das heißt, dunkle Materie,
Florian: weil sie nicht elektromagnetisch wechseln wirken kann, kann ihre Energie nicht
Florian: loswerden, ihre Bewegungsenergie nicht loswerden und sich deswegen nicht zu
Florian: kompakten Objekten zusammenklumpen.
Florian: Klumpen. Dunkle Materie kann nicht klumpen, weil die dunkle Materie ihre Bewegungsenergie
Florian: nicht loswerden kann und deswegen immer nur wie aufgescheucht durch die Gegend
Florian: saust. Das ist eine Hypothese.
Florian: Wir haben natürlich auch Modelle über dunkle Materie, die vielleicht auch mit
Florian: sich selbst ein bisschen mehr Wechsel wirken kann, als man normalerweise vermutet.
Florian: Dann könnte sie vielleicht sich ein bisschen stärker verdichten.
Florian: Dunkle Materie kann sich auch in manchen Modellen im Inneren von Sternen anreichern. Also.
Florian: Dunkle Materie kann so ein bisschen eingefangen werden vom Gravitationsfeld
Florian: eines Sterns und dunkle Materie kann natürlich auch in ein schwarzes Loch reinfallen.
Florian: Das geht natürlich auch, aber das heißt nicht, dass dann ein Haufen dunkler
Florian: Materie ein schwarzes Loch bilden kann.
Florian: Also nach allem, was wir bis jetzt wissen, kann dunkle Materie kein schwarzes
Florian: Loch bilden, weil dunkle Materie nicht in der Lage ist, kompakte Objekte zu
Florian: bilden und ein schwarzes Loch ist so ziemlich das kompakteste Objekt, das wir kennen.
Florian: Soweit die Antwort auf die definitiv nicht dumme Frage von Stefan.
Florian: Wenn ihr auch was wissen wollt, schreibt mir gerne unter kontakt.sterlinggeschichten.org.
Florian: Ich kann nicht alles beantworten, aber ich lese alles und ich probiere Antworten
Florian: zu geben, früher oder später auf das, was ihr wissen wollt.
Florian: Was kann ich sonst noch so erzählen? Veranstaltungen gibt es jetzt im Sommer
Florian: ein bisschen weniger, weil im Sommer generell weniger Veranstaltungen derart
Florian: sind, wo ich mit dabei bin.
Florian: Es gibt im Herbst wieder einen Schwung Termine Sternengeschichten live, die letzten für 2026 und,
Florian: ob 2027 neu dazukommen ist, noch nicht ganz raus, eher nicht fürs Erste,
Florian: aber ihr könnt auf jeden Fall noch zu denen im Jahr 2026 kommen,
Florian: allerdings nicht zum Termin in Hamburg.
Florian: Sternengeschichten live in Hamburg ist ausverkauft. Das ist voll.
Florian: Wer trotzdem im Norden kommen möchte, kann Sternengeschichten live in Lübeck besuchen. Am 3.
Florian: Oktober findet das statt. 3. Oktober in Lübeck. Da gibt es noch Karten.
Florian: Und dann gibt es im Norden auch noch eine Sternengeschichten-Live-Show in Bremen am 24. November.
Florian: Da geht es auch noch. Also Lübeck und Bremen geht noch.
Florian: Hamburg ist voll und ausverkauft. Ansonsten im Herbst
Florian: habe ich noch Sterne-Geschichten-Live-Shows in Fürth am 23. Oktober.
Florian: Dann gibt es eine Show in Erfurt am 9. November, in Leipzig am 10.
Florian: November, in Dresden am 11. November.
Florian: Und wir haben Sterne-Geschichten live in Osnabrück am 26. November.
Florian: Und in Österreich bin ich auch noch zweimal, nämlich am 19. November in Österreich.
Florian: Baden, meiner Heimatstadt, im Theater am Steg und dann nochmal am 3.
Florian: Dezember in Graz, in der Helmut-Listhalle.
Florian: Das werden die letzten Sternengeschichten-Live-Shows sein.
Florian: Ich sage das deswegen einmal so ausführlich jetzt vor dem Sommer,
Florian: damit es nachher nicht heißt, ich hätte es nicht gesagt.
Florian: Das passiert nämlich auch überraschend oft, dass Leute nach einer Show sagen,
Florian: warum ich vorher nichts gesagt habe.
Florian: Und das tue ich jetzt. Also ich hoffe, es ist rechtzeitig, dass ihr noch Karten
Florian: bekommt, wenn ihr sie haben wollt. Es gibt auch noch einen ganzen Schwung Shows
Florian: mit den Science Busters in Österreich und Deutschland. Da könnt ihr auf der
Florian: Homepage der Science Busters nachschauen, wenn ihr da Details haben wollt.
Florian: Wer in Jena ist, meiner alten Heimatstadt in Thüringen, da werde ich auch sein.
Florian: Da bin ich am 1. Oktober im Rahmen der Sternenlese, werde ich da einen Vortrag
Florian: halten zum Thema meines aktuellen Buchs, die Farben des Universums.
Florian: Also wer das gerne hören möchte, kann da auch gerne vorbeikommen nach Jena.
Florian: So, was habe ich noch für Veranstaltungen? Das Universum Live Shows haben wir keine mehr.
Florian: Doch, wir haben eine. Am 20. Oktober werden meine Kollegin Ruth und ich mit
Florian: unserem anderen Podcast Das Universum live in Wiener Neustadt auftreten.
Florian: Da müsst ihr euch aber nicht um Karten kümmern, weil da ist der Eintritt frei.
Florian: Aber ihr könnt natürlich trotzdem gerne kommen.
Florian: Gut, jetzt habe ich schon wieder viel zu lange über entsprechende Termine gesprochen.
Florian: Ihr findet alle Informationen natürlich sowieso wie immer in den Shownotes,
Florian: auch die Informationen zu den wissenschaftlichen Arbeiten, die ich erzählt habe.
Florian: Und ganz am Schluss, ja, eigentlich hätte ich es am Anfang sagen sollen,
Florian: aber ich sage es am Schluss, dann haben es zumindest die gehört,
Florian: die bis zum Schluss hören.
Florian: Es gibt ja eine Sonnenfinsternis. Am 12. August wird eine Sonnenfinsternis stattfinden.
Florian: Und zwar wird man die in Spanien, unter anderem hier in Europa sehen können,
Florian: in ihrer Totalität. Und man sollte sich solche Sonnenfinsternisse nur mit entsprechenden
Florian: Schutzvorrichtungen anschauen.
Florian: Also nicht einfach so in die Sonne schauen. Ich meine, ja, das wisst ihr alle,
Florian: die diesen Podcast hören. Aber man kann es nicht oft genug sagen,
Florian: weil es gibt immer wieder Leute, die es trotzdem machen und einfach mal so in
Florian: die Sonne schauen, gerade bei einer Sonnenfinsternis.
Florian: Und das ist blöd. Deswegen gibt es ja auch Sonnenfinsternisbrillen,
Florian: die extra dafür gemacht sind, dass man sich die Sonne anschaut.
Florian: Und da neigen auch die Leute dazu, die ein bisschen zu spät zu kaufen.
Florian: Dann sind sie ausverkauft. Also wenn ihr Sonnenfinsternisbrillen kaufen wollt,
Florian: dann macht es bitte bald.
Florian: Und wenn ihr sie kaufen wollt, dann könnt ihr sie vielleicht beim Astronomie
Florian: Verlag kaufen. Das klingt jetzt so wie Werbung und es ist tatsächlich Werbung.
Florian: Ich habe in der ersten Folge Sterne-Geschichten live gesagt,
Florian: dass die Sterne-Geschichten ein werbefreier Podcast sind und bleiben werden und das ist auch so.
Florian: Also ihr werdet in den normalen Sterne-Geschichten-Folgen keine Werbung hören
Florian: und auch das, was ich jetzt mache, ist eigentlich auch nicht Werbung im engeren Sinne.
Florian: Aber die Leute vom Astronomie Verlag haben mich angeschrieben und gefragt,
Florian: ob ich meine Hörerinnen und Hörer
Florian: darauf hinweisen will, dass sie auch Sonnenfinsternisbrillen verkaufen.
Florian: Und ihr könnt die kaufen dort, ihr könnt sie auch irgendwo anders kaufen.
Florian: Aber wenn ihr sie beim Astronomie Verlag kauft, dann kriegt ihr sie um 10% billiger.
Florian: Und ich kriege 50 Cent pro verkaufter Brille. Also es ist eine Art,
Florian: diesen Podcast zu unterstützen, wenn ihr keine Lust habt, irgendwie über PayPal,
Florian: Steady, Patreon oder die anderen Wege zu unterstützen.
Florian: Oder wenn ihr die Möglichkeit nicht habt zu unterstützen, aber trotzdem eine
Florian: Sonnenfinsternis-Brille braucht, dann könnt ihr diese Möglichkeit nutzen.
Florian: Ihr könnt euch die Sonnenfinsternis-Brille über den Link kaufen,
Florian: den ich in die Shownotes gebe.
Florian: Da geht das und dann kriegt ihr eine Sonnenfinsternis-Brille billiger und ich kriege 50 Cent.
Florian: Dann habt ihr euren Augen geholfen und mir auch.
Florian: Das für den Schluss und jetzt wünsche ich euch einen hoffentlich nicht so extrem heißen Juli.
Florian: Obwohl es derzeit so aussieht, als würde er nicht so neuerlich kühl werden.
Florian: Mir ist auf jeden Fall heiß genug. Ich werde diese Spezialfolge jetzt beenden
Florian: und wir hören uns dann Ende Juli wieder.
Florian: Und dazwischen gibt es natürlich wie immer jeden Freitag eine Sternengeschichten-Folge.
Florian: Bis dann, macht es gut.
Martin Alias PapaLooo
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