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Sternengeschichten Spezial März 2026

Shownotes

Sternengeschichten Spezial März 2026

STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR in D und Ö: Tickets unter https://sternengeschichten.live

Das ist die zweite Spezialfolge, in der ich über aktuelle Themen spreche, Fragen beantworte und ein bisschen "Backstage" vom Podcast erzähle. Diesmal gibt es ein kleines Update zur Artemis-Mondmission und dann habe ich ein paar coole Forschungsthemen aus der Asteroidenforschung zusammengesucht. Es geht um den Nachweis von Nukleinbasen auf Ryugu, um die Bahnänderung von Didymos und Doppelasteroiden. Danach habe ich die Fragen zur Unterstützung des Podcasts beantwortet und die Frage von Bertram, der wissen wollte, ob das Webb-Teleskop wirklich "unmögliche" Asteroiden beobachtet hat.

Mehr zu den Asteroiden findet ihr hier, hier und hier.

Die Folge von "Das Universum" über die Galaxien ist diese hier.

Mein neues Buch heißt “Die Farben des Universums” und ist ab jetzt überall erhältlich wo es Bücher gibt, so wie das Sternengeschichten-Hörbuch.

Meine anderen Podcast sind "Das Universum" und "Das Klima".

Termine der Sciencebusters gibt es hier und die von "Das Universum" sind hier.

Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter)), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten)) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten))

Feedback zu den Spezialfolgen bitte unter kontakt@sternengeschichten.org

Transkript anzeigen

Florian: Sternengeschichten Spezial für März 2026. Es gibt wieder eine Spezialfolge,

Florian: so wie ich es im letzten Monat angefangen habe, mache ich es in diesem Monat weiter.

Florian: Jeden Monat wird es eine neue Spezialfolge geben, in der ich nicht das mache,

Florian: was ich in den normalen Folgen mache, die jeden Freitag erscheinen,

Florian: nämlich 10-15 Minuten lang eine kurze Geschichte über die Astronomie zu erzählen,

Florian: sondern in der ich ein bisschen länger, ein bisschen freier,

Florian: ein bisschen ungeplanter rede über das, was sonst noch so ist.

Florian: Der Astronomie, in der Wissenschaft passiert ist, über Geschichten,

Florian: die sich nicht eignen, um in einer eigenen Sternengeschichten Folge erzählt werden zu können.

Florian: Und warum manche Geschichten sich nicht eignen, das habe ich in der letzten Spezialfolge erklärt.

Florian: Aber auch das sind interessante Geschichten und ich nutze diese Spezialfolgen,

Florian: um darüber ein bisschen mehr zu erzählen.

Florian: Aber in diesen Spezialfolgen werde ich auch ein bisschen was davon erzählen,

Florian: was sonst noch so passiert, wo ich Live-Auftritte habe, was in anderen Podcasts,

Florian: in denen ich beteiligt bin, so passiert.

Florian: Ich werde Fragen aus der Hörerschaft beantworten, auf Feedback eingehen und

Florian: zur letzten Folge, zur letzten Spezialfolge, gab es auch jede Menge Feedback, aber dazu später.

Florian: Fangen wir mit ein paar Neuigkeiten aus der Astronomie an.

Florian: Ich habe in der letzten Spezialfolge von der Artemis-Mission erzählt,

Florian: die ja auf dem Weg zum Mond Artemis 1, die Rakete, die ohne Menschen darin ja

Florian: schon einmal um den Mond herum und wieder zurückgeflogen ist und Artemis 2,

Florian: die das selber mit Menschen darin wiederholen soll und die eigentlich schon

Florian: längst hätte starten sollen, aber immer noch nicht gestartet ist.

Florian: Die Mission ist weiterhin verschoben, so wie ich es in der letzten Folge erzählt habe.

Florian: Sie wird vielleicht im April starten, das müssen wir abwarten,

Florian: dann wird es im April dazu was zu hören geben.

Florian: Aber etwas, was sich tatsächlich geändert hat, ist genau das,

Florian: was ich in der letzten Spezialfolge kritisiert habe.

Florian: Da habe ich kritisiert, dass der Sprung von Artemis II zu Artemis III ein bisschen groß ist.

Florian: Artemis II fliegt mit Menschen um den Mond herum. Artemis 3 sollte schon landen.

Florian: Menschen sollten mit Artemis 3 direkt auf dem Mond landen. Und das fand ich

Florian: ein bisschen groß, diesen Sprung auf einmal von rumfliegen direkt zu landen.

Florian: Und das haben jetzt anscheinend auch die Leute bei der NASA so gesehen und haben die Sache umgeplant.

Florian: Artemis 3 wird jetzt eine Mission

Florian: sein, wo man genau diese Landung ein bisschen testet, ohne zu landen.

Florian: Und erst Artemis 4 wird dann wirklich auf dem Mond landen. Aber wann das passiert,

Florian: das wissen wir jetzt noch nicht. Also wird es in Zukunft wahrscheinlich auch

Florian: noch das eine oder andere abdrucken.

Florian: Zur Artemis-Mission geben. Ich möchte jetzt aber was anderes erzählen.

Florian: Ich möchte ein bisschen was über die Asteroiden erzählen, denn das wissen vielleicht auch viele nicht.

Florian: Asteroiden sind mehr oder weniger mein Spezialgebiet als Astronom oder ein Teil

Florian: meines Spezialgebietes. Ich bin ja tatsächlich Astronom.

Florian: Ich habe Astronomie studiert und auch einige Zeit lang als Astronom,

Florian: als Wissenschaftler gearbeitet an der Uni Wien, an der Uni Jena und dann an der Uni Heidelberg.

Florian: Und mein Ein Spezialgebiet in der Astronomie, das ist die Himmelsmechanik.

Florian: Ich habe natürlich auch von den anderen Dingen in der Astronomie Ahnung,

Florian: weil wenn man das studiert, dann lernt man das alles.

Florian: Die Grundlagen tauchen überall auf. Und ich habe übrigens Astronomie in Österreich studiert.

Florian: Und in Österreich ist Astronomie ein eigenes Studium, unabhängig von der Physik.

Florian: In Deutschland macht man Astronomie ja, wenn man Physik studiert.

Florian: Und in Österreich lernt man auch Physik, selbstverständlich.

Florian: Aber Astronomie ist ein eigenes Studium. und deswegen ein bisschen anders, meiner Erfahrung nach.

Florian: Also man hat schon viel früher Kontakt mit der Astronomie, man hat ein bisschen

Florian: einen umfassenderen, größeren Kontakt zu den unterschiedlichen Bereichen der

Florian: Astronomie und im Studium in Österreich ist es so, dass man sich so.

Florian: Ja, ab dem fünften, sechsten, siebten Semester irgendwann ein Spezialgebiet

Florian: aussuchen muss, auf das man sich konzentriert und wo man dann normalerweise

Florian: auch seine Abschlussarbeit schreibt und später seine Doktorarbeit und bei mir

Florian: war das die Himmelsmechanik.

Florian: Das ist die Wissenschaft von der

Florian: Bewegung der Himmelsobjekte und die ist natürlich sehr, sehr umfassend.

Florian: Das reicht von Raumfahrzeugen bis hin zu ganzen Galaxien, die sich bewegen.

Florian: Ich habe mich spezialisiert auf Asteroiden, die Bewegung von Asteroiden.

Florian: Meine Doktorarbeit habe ich über Kollisionswahrscheinlichkeiten von erdnahen

Florian: Asteroiden mit den inneren Planeten des Sonnensystems geschrieben.

Florian: Ich habe mich dann später noch ein bisschen auf andere Bewegungen spezialisiert,

Florian: habe dann auch untersucht, wie sich Planeten bei anderen Sternen bewegen,

Florian: aber für Asteroiden habe ich immer noch ein offenes Ohr.

Florian: Asteroiden finde ich immer noch toll und darum erzähle ich gern was über Asteroiden

Florian: in den Sternengeschichten, aber auch in dieser Spezialfolge.

Florian: Denn tatsächlich sind gerade in den letzten Wochen viele tolle Neuigkeiten aus

Florian: der Asteroidenforschung veröffentlicht worden.

Florian: Zum Beispiel von dem, was die japanische Sonde Hayabusa 2 gemacht hat.

Florian: Die, vielleicht erinnern sich einige, ist ja im Dezember 2020 auf der Erde gelandet

Florian: oder ein Teil der Sonde ist auf der Erde gelandet.

Florian: Und sie hat das deswegen gemacht, weil sie davor beim Asteroid Ryugo war.

Florian: Die Hayabusa-2-Mission hat Material von Asteroid Ryugo zurück zur Erde gebracht.

Florian: Damit wir hier auf der Erde dieses Material vom Asteroid weiterführen.

Florian: Ganzen Macht unserer wissenschaftlichen Einrichtungen in Labors untersuchen

Florian: können und nicht nur mit dem, was wir auf irgendwelchen Raumsonden mitschicken können.

Florian: Das ist natürlich immer ein bisschen schwierig, die ganzen Instrumente auf so

Florian: eine Raumsonde zu kriegen.

Florian: Es ist viel schöner, wenn wir das Material hier auf der Erde direkt untersuchen

Florian: können und Hayabusa 2 hat ein bisschen was auf die Erde gebracht und das hat

Florian: man natürlich seitdem schon immer wieder untersucht und jetzt hat man es nochmal

Florian: neu untersucht und sehr detailliert untersucht und vor allem hat man jetzt in

Florian: dieser neuen Studie herausgefunden.

Florian: Dass in den Proben vom Asteroid Ryugo sämtliche Nukleinbasen auftauchen,

Florian: die wir hier auf der Herde haben.

Florian: Und Nukleinbasen, das hört man vielleicht mal im Biologieunterricht in der Schule

Florian: gehört, das ist das, aus dem die DNA besteht und die RNA, die sowas ähnliches

Florian: wie die DNA ist und auch wichtig fürs Leben.

Florian: Aber auf Details gehe ich jetzt vorerst nicht ein. Also man hat das gefunden,

Florian: aus dem DNA und RNA besteht. Das sind die Stoffe, die man auch in der Schule

Florian: gelernt hat, Adenin, Guanin, Zytosin, Thymin und Uracil.

Florian: Das sind diese typischen Buchstaben, die man immer sieht, wenn es um die DNA

Florian: geht, A, G, C, T und so weiter.

Florian: Die hat man alle in Material des Asteroiden gefunden. Und das heißt nicht,

Florian: dass da irgendwelche Lebewesen existieren.

Florian: Man hat da jetzt nicht DNA genannt.

Florian: Lebewesen gefunden, aber man hat die Bausteine entdeckt, aus denen die DNA bestehen kann.

Florian: Und das ist tatsächlich interessant, weil wir wissen natürlich aus früherer

Florian: Forschung, dass auf den Asteroiden und auch auf den Kometen jede Menge sehr

Florian: komplexe Moleküle existieren,

Florian: auch die Moleküle, die hier auf der Erde bei den Lebewesen und bei der Entstehung

Florian: des Lebens eine Rolle gespielt haben.

Florian: Und es ist eine durchaus plausible Hypothese, dass vielleicht die Bausteine,

Florian: aus denen das Leben auf der Erde entstanden ist, vor einigen Milliarden Jahren

Florian: durch Asteroiden und Kometen erst auf die Erde gekommen sind.

Florian: Dass dieser Himmelskörper durch ihre Einschläge auf der Erde quasi den Startschuss

Florian: gegeben haben für die Entstehung des Lebens, weil dann die Bausteine,

Florian: aus denen ein Leben entstehen kann, in einer Umgebung waren.

Florian: In der Leben entstehen konnte.

Florian: Jetzt weiß man jetzt natürlich immer noch nicht, ob das so war,

Florian: aber wir wissen zumindestens, ja, wir finden auf Asteroiden,

Florian: zumindestens auf einem Asteroid, da wo wir die Proben her hatten,

Florian: die Bausteine, die wir dafür brauchen.

Florian: Das ist sehr spannend und wenn wir das weiter untersuchen und vielleicht auch

Florian: noch von ein paar weiteren Asteroiden Proben einsammeln können.

Florian: Werden wir ein bisschen besser verstehen können, wie das Leben auf die Erde

Florian: gekommen ist, wie das Leben entstanden ist und vielleicht auch ein bisschen

Florian: besser verstehen können, wie häufig Leben im Universum ist.

Florian: Und wenn Asteroiden und Kometen vielleicht für die Entstehung des Lebens verantwortlich

Florian: waren vor langer Zeit, dann sind sie heute unter Umständen eine Bedrohung für das Leben.

Florian: Das kennen wir alle aus der Science-Fiction. Ab und zu kommt sein Ding,

Florian: schlägt auf der Erde ein und wir sind alle tot.

Florian: So schlimm ist es nicht, beziehungsweise so schlimm ist es selten,

Florian: weil diese großen Asteroideneinschläge nicht so häufig vorkommen.

Florian: Aber wenn sie vorkommen, dann würden wir gern was dagegen tun können.

Florian: Und ich habe in den Sternengeschichten auch schon einige Folgen gemacht,

Florian: wo ich über diese Asteroidenabwehr im Detail gesprochen habe.

Florian: Aber wir haben auch im Jahr 2022 genau diese Asteroidenabwehr zumindest mal ein bisschen getestet.

Florian: Das war die DART-Mission der NASA.

Florian: War speziell dafür gedacht, zu schauen, ob wir vielleicht einen für uns gefährlichen

Florian: Asteroid ablenken können.

Florian: Und ablenken heißt, wir sorgen dafür, dass sich die Geschwindigkeit des Asteroiden

Florian: ein bisschen ändert, denn wenn er ein bisschen schneller ist oder ein bisschen

Florian: langsamer ist als vorher, ja, dann kommt er zu früh oder zu spät zur Kollision und nichts passiert.

Florian: Und wie verändert man die Geschwindigkeit eines Asteroiden?

Florian: Naja, die simpelste Methode, man rampt ihn mit irgendwas. Man lässt irgendwas

Florian: auf dem Asteroid einschlagen und probiert ihn dadurch zu bremsen oder zu beschleunigen.

Florian: Und das hat man getestet und zwar beim Asteroid Dimorphos.

Florian: Das ist so ein kleiner Asteroid, 165 Meter groß.

Florian: Und dieser kleine Asteroid umkreist einen größeren Asteroiden,

Florian: der ist knapp 800 Meter groß, der heißt Didymos.

Florian: Und man hat den kleinen Asteroid mit der DART-Mission beschossen,

Florian: wenn man so will, und festgestellt, ja, das hat wirklich Einfluss auf den kleinen Dimorphos gehabt.

Florian: Denn die Zeit, mit der er den größeren Asteroid umkreist hat.

Florian: Die hat sich verändert, verkürzt um ungefähr 33 Minuten.

Florian: Das heißt, wir haben gesehen, okay, wir haben eine Wirkung erzielt,

Florian: aber, und jetzt gab es eine neue Studie, und natürlich gab es jede Menge andere

Florian: Studien dazwischen auch, ich habe auch in anderen Podcasts ein bisschen was

Florian: darüber erzählt, aber in dem Fall hat man jetzt eine neue Studie gemacht und

Florian: sich angeschaut, wie sich die Bewegung von Asteroid

Florian: Didymos und Dimorphos gemeinsam um die Sonne herum verändert hat und hat festgestellt,

Florian: die Bahngeschwindigkeit des Asteroiden-Doppelsystems, die hat sich auch verändert

Florian: und zwar um 11,7 Mikrometer pro Sekunde.

Florian: Das heißt, normalerweise braucht der Asteroid ungefähr 770 Tage,

Florian: beziehungsweise brauchen die beiden Asteroiden ungefähr 770 Tage,

Florian: um gemeinsam die Sonne zu umkreisen.

Florian: Und nach dem Einschlag von Dart hat sich das um 0,15 Sekunden verändert.

Florian: Gut, das kann man jetzt sagen, ist nicht viel. 0,15 Sekunden im Vergleich zu

Florian: 770 Tagen Umlaufzeit ist quasi nichts.

Florian: Aber, und das ist das Wichtige bei Asteroidenabfällen, geht es nicht darum,

Florian: dass man irgendwelche gewaltigen Dinge macht, so wie in der Science-Fiction

Florian: mit Atombomben drauf landet und das ganze Ding in die Luft sprengt oder sowas.

Florian: Es geht darum, dass man früh genug, sehr, sehr früh eine kleine Änderung hervorruft,

Florian: die dann im Laufe der Zeit anwächst.

Florian: Wenn wir früh genug den Asteroid um eine kleine Distanz ablenken,

Florian: dann kann das hinten raus zu einer großen Veränderung führen und dazu,

Florian: dass wir tatsächlich eine Asteroidenkollision verhindern können.

Florian: Das heißt, wir haben jetzt nochmal die Bestätigung, unsere Technik zur Asteroidenabwehr

Florian: funktioniert prinzipiell und wie es dann läuft, wenn der Asteroid wirklich mal

Florian: kommt, naja, müssen wir abwarten.

Florian: Aber prinzipiell wären wir in der Lage, so einen Einschlag zu erledigen.

Florian: Wenn wir das wollten. Wir haben übrigens auch gesehen, dass diese Asteroiden,

Florian: die gemeinsam als Paar um die Sonne kreisen, durchaus interessant sind.

Florian: Auch das ist neue Forschung, die vor kurzem erschienen ist.

Florian: Man hat natürlich auch geschaut, wenn man schon mal zum Asteroid hinfliegt,

Florian: dann kann man da auch noch andere Sachen rausfinden.

Florian: Das heißt, man hat den Asteroid, bevor man ihn bombardiert hat,

Florian: auch in Ruhe erforscht und Fotos gemacht und Aufnahmen gemacht und dann natürlich

Florian: danach auch nochmal geschaut, was passiert denn da eigentlich?

Florian: Was ist denn da passiert mit den Bruchstücken? Wo sind die hingeflogen und so

Florian: weiter? Also man hat jede Menge Forschung gemacht und in dem Fall hat man etwas

Florian: Interessantes gefunden.

Florian: Man hat auf der Oberfläche von Dimorphos komische Streifen gefunden,

Florian: helle fächerförmige Streifen.

Florian: Und diese Streifen, die kommen von Material, das der größere Asteroid,

Florian: nämlich Didymos, auf den kleineren geworfen hat, wenn man so will.

Florian: Also vom größeren Asteroid sind Bruchstücke auf den kleineren gefallen.

Florian: Und weil das sehr, sehr langsam passiert ist, sind die jetzt da nicht eingeschlagen

Florian: und haben gewaltige Krater erzeugt oder sowas, sondern die sind da draufgefallen

Florian: und dann so, wenn man will, ein bisschen langsam rumgerollt.

Florian: Die Forschenden haben das mit Schneebällen verglichen, die sich die beiden Asteroiden da zuwerfen.

Florian: Und langsam heißt hier wirklich langsam. Also die Einschläge sind mit ungefähr

Florian: 30 Zentimeter pro Sekunde erfolgt.

Florian: Das ist langsamer, als ein Mensch gehen kann. Ja, also deswegen hat man eben

Florian: diese Ablagerungen bekommen, diese Streifen und nicht diese Einschlagskrater.

Florian: Und tatsächlich hat das jetzt nichts mit dem Darteinschlag zu tun,

Florian: sondern mit einem anderen Phänomen, das sich Jorpeffekt nennt.

Florian: Und ich habe auch dazu schon mal eine Sternegeschichtenfolge gemacht über diesen

Florian: sehr, sehr spannenden Effekt mit dem komischen Namen Jorpe.

Florian: Ist eine Abkürzung für Jakovsky-O'Keefe-Ratschewski-Pedek-Effekt.

Florian: Das sind die vier Forscher, die das damals sich überlegt haben.

Florian: Im Wesentlichen geht es darum, dass der Asteroid seine Rotationsgeschwindigkeit

Florian: verändert, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

Florian: Im Detail ist das kompliziert, das habe ich in der entsprechenden Sternengeschichtenfolge

Florian: ausführlicher erklärt.

Florian: Aber im Wesentlichen geht es darum, dass der Asteroid sich aufwärmt,

Florian: die Wärme abgibt, aber nicht gleichmäßig, weil er rotiert, er hat kalte und

Florian: heißere Bereiche und weil das unterschiedlich stark abgegeben wird.

Florian: Die Wärme, ändert sich dadurch die Rotationsgeschwindigkeit,

Florian: mit der er sich um seine eigene Achse dreht.

Florian: Und insbesondere kann das dazu führen, dass sich die Rotationsgeschwindigkeit erhöht.

Florian: Und wenn so ein Asteroid immer schneller und schneller rotiert und wenn man

Florian: berücksichtigt, dass so ein Asteroid kein massiver Felsbrocken ist,

Florian: sondern eher so ein lose, zusammenhängender Schutthaufen, naja,

Florian: dann wird er irgendwann mal Material loswerden.

Florian: Irgendwann wird er sich so schnell drehen, dass seine winzige Gravitationskraft

Florian: nicht mehr reicht, dafür zu sorgen, dass die.

Florian: Brocken, die auf seiner Oberfläche rumliegen, gebunden bleiben,

Florian: sondern die fliegen dann durch die Rotationskraft raus und wenn dann ein anderer

Florian: Asteroid, Partner-Asteroid, wie in dem Fall die Morphos mit dabei ist.

Florian: Dann ist der natürlich das erste Ziel, das von diesem Brocken getroffen werden

Florian: kann und genau so dürfte das in dem Fall gewesen sein.

Florian: Das hat man jetzt durch die Dark-Mission entsprechend beobachten und bestätigen können.

Florian: Das heißt, dass wir wieder ein bisschen mehr über die Asteroiden wissen als

Florian: vorher, weil Diese Doppelasteroiden sind nicht selten.

Florian: 15% aller erdnahen Asteroiden haben solche kleinen Monde, haben Begleiter,

Florian: mit denen sie gemeinsam um die Sonne kreisen.

Florian: Und das natürlich ist wichtig, weil die erdnahen Asteroiden sind auch die,

Florian: die uns gefährlich werden können.

Florian: Und da müssen wir genau wissen, wie die funktionieren, wie die aufgebaut sind.

Florian: Weil es ist ein Unterschied, ob ich eine Asteroidenabwehrmission planen zu einem

Florian: Objekt, das sehr kompakt und massiv ist, oder ob ich eben so einen lockeren Schutthaufen habe.

Florian: Und genau sowas kann ich eben herausfinden, indem ich mich mit diesem Jorpeffekt

Florian: beschäftige und indem ich mir ganz genau anschaue, wie die Asteroiden ausschauen,

Florian: wie ihre Oberfläche ausschaut, ob es da diese Spuren gibt, die darauf hinweisen,

Florian: dass die sich schon mit ihren kosmischen Schneebällen beschossen haben.

Florian: Das heißt, auch da haben wir wieder etwas Interessantes über die Asteroiden gelernt.

Florian: Man könnte vermutlich einen Podcast machen, der ausschließlich mit Asteroiden zu tun hat.

Florian: Dann müsste ich den Asteroiden Geschichten nennen, aber das wäre dann vielleicht

Florian: noch ein bisschen zu sehr Nischen Podcast.

Florian: Das heißt, ich werde in den Sternengeschichten weiter über Asteroiden sprechen,

Florian: wenn sich passende Geschichten anbieten.

Florian: Ansonsten aber die Asteroiden News immer wieder hier mit einbauen,

Florian: weil Asteroiden sind mein Spezialgebiet. Das sind meine Lieblingshimmelskörper

Florian: von allen und mit denen beschäftige ich mich sehr gerne.

Florian: Aber es gibt da draußen im Universum natürlich mehr als nur Asteroiden.

Florian: Es gibt ganz viel, was man in Sternengeschichten erzählen kann.

Florian: Und in den E-Mails, die ihr mir geschrieben habt, habt ihr auch immer wieder

Florian: Vorschläge gemacht für neue Themen, die ich in den Sternengeschichten behandeln

Florian: kann. Das hat mich gefreut.

Florian: Wenn die Themen geeignet sind für eine Sternengeschichten-Folge,

Florian: dann kommen sie auf meine mittlerweile schon lange Liste mit potenziellen Folgen.

Florian: Und früher oder später, das kann wie gesagt tatsächlich früher sein oder später,

Florian: je nachdem wann ich dazu komme und wann es die passende Geschichte ist,

Florian: wird es dann vielleicht auch nochmal eine Sternengeschichten-Folge werden.

Florian: Das heißt, schickt mir gerne weiter Themenvorschläge, das freut mich,

Florian: genauso wie das andere Feedback mich gefreut hat, dass ihr mir an kontakt.sternengeschichten-Politik.

Florian: Org geschickt hat. Das war sehr nett, was sie mir geschrieben hat.

Florian: Die meisten, die geschrieben haben, haben gesagt, sie finden das Konzept dieser

Florian: Spezialfolgen gut und interessant und freuen sich darauf, auf weitere Spezialfolgen.

Florian: Viele haben ja auch geschrieben, wie sie überhaupt zu den Sternengeschichten

Florian: gekommen sind. Also alles sehr nette, erfreuliche E-Mails, für die ich mich sehr bedanke.

Florian: Und ich werde mich wieder früher oder später auch persönlich bedanken.

Florian: Ich habe vor, die E-Mails zu beantworten, aber ich kriege viele E-Mails und es ist viel Arbeit.

Florian: Das heißt, Ich kann nicht versprechen, wann das passieren wird,

Florian: aber ich lese alle E-Mails.

Florian: Da könnt ihr euch sicher sein, wenn ihr mir eine E-Mail schickt,

Florian: dann lese ich sie auf jeden Fall.

Florian: Also vielen Dank für euer Feedback. Ich habe auch Fragen bekommen,

Florian: mit denen ich mich gleich beschäftigen will.

Florian: Eine Frage, die öfter aufgetaucht ist, hat sich nicht so sehr mit der Wissenschaft

Florian: beschäftigt, sondern mit der Unterstützung.

Florian: Da habe ich ja in der letzten Spezialfolge auch ausführlicher darüber gesprochen

Florian: und viele haben mir geschrieben, dass sie tatsächlich überrascht waren oder

Florian: es nicht gewusst haben, dass dieser Podcast hier quasi, wenn man so will, ein Hobby ist.

Florian: Also, dass ich das hier alles komplett allein mache,

Florian: dass es da kein Team gibt, keine Redaktion, keine Firma dahinter oder sowas,

Florian: sondern ich mache das wirklich alleine und dass ich damit auch im Wesentlichen

Florian: kein Geld oder kaum Geld verdiene, zumindest nicht so viel Geld,

Florian: wie man mit diesem Podcast verdienen könnte,

Florian: wenn er wirklich jetzt eine professionelle Medienproduktion wäre,

Florian: weil dann müsste ich vermutlich nichts anderes mehr tun als diesen Podcast machen,

Florian: könnte alle andere Arbeit einstellen, weil ich dann mit Werbung so viel verdienen

Florian: könnte, dass ich mir ein schönes Leben machen könnte.

Florian: Das Problem ist, wenn ich in diesem Podcast Werbung machen würde,

Florian: dann hätte erstens ich keine große Freude damit, weil...

Florian: Podcast dieser Art, finde ich, sollte ohne Werbung sein und zweitens ja,

Florian: wenn ich in den 10 Minuten Folgen da die Werbung reinschmeißen würde,

Florian: am Anfang, am Ende, in der Mitte, dann wird es vermutlich auch kaum noch jemand anhören.

Florian: Das heißt, es bleibt bei dem, was ich in der letzten Folge ausführlich gesagt

Florian: habe, der Podcast wird weiterhin werbefrei bleiben, weiterhin für alle ohne

Florian: irgendwelche Hürden zugänglich sein und man wird ihn weiter überall hören können,

Florian: wo man Podcasts hören kann.

Florian: Und wenn ihr da auf irgendeiner Plattform vielleicht Werbung hört.

Florian: Die vor oder nach meinem Podcast läuft, dann ist die nicht von mir.

Florian: Dann hat das die Plattform reingemacht, sowas passiert. Und wenn ihr für irgendwelche

Florian: Plattformen Abogebühren oder Geld bezahlt, dann kriege ich da auch nichts davon.

Florian: Also alles an Geld, was ich mit diesem Podcast verdiene, ist Geld,

Florian: das direkt aus der Hörerschaft kommt und ich freue mich sehr, wenn das passiert.

Florian: Ich freue mich sehr, wenn ihr den Podcast auf diese Weise unterstützt,

Florian: weil mir das zeigt, dass euch diese Arbeit etwas wert ist, auch wenn sie eigentlich

Florian: kostenlos verfügbar ist.

Florian: Das heißt, ich freue mich drüber und es haben auch viele entsprechende Unterstützung

Florian: geliefert nach der letzten Spezialfolge und einige gefragt, ob es da vielleicht

Florian: auch andere Möglichkeiten gibt.

Florian: Denn man kann den Podcast unterstützen über PayPal, man kann ihn unterstützen

Florian: über Steady und über Patreon und es haben einige gefragt, ob es nicht anders

Florian: geht, weil sie wollen diese amerikanischen Firmen nicht unterstützen,

Florian: was ich vollkommen verstehen kann.

Florian: Auch ich bin kein Freund dieser Tech-Firmen mit ihren dubiosen und moralisch

Florian: fragwürdigen Entscheidungen. Das Problem ist, es gibt...

Florian: Nicht so viele Alternativen, wie man glauben würde. Es gibt europäische Zahlungsdienstleister.

Florian: Vero ist einer davon, eine Alternative zu PayPal aus Europa.

Florian: Das Problem ist, Österreich unterstützt Vero noch nicht oder Vero unterstützt

Florian: Österreich noch nicht und da ich in Österreich lebe, arbeite und meine Steuern

Florian: zahle, kann ich mit diesem Vero-Dings nichts anfangen, auch wenn es anderswo

Florian: vielleicht verfügbar ist.

Florian: Es ist auch ein bisschen schwierig, ein Konto anzugeben.

Florian: Viele haben gefragt, Ob ich nicht ein Konto habe, auf das man Unterstützung.

Florian: Geld hinüberweisen kann, das ist auch nicht so einfach.

Florian: Das liegt wieder daran, dass ich keine Firma bin, dass Sterne Geschichten keine

Florian: Firma ist, sondern etwas, was ich halt einfach so mache.

Florian: Und wenn ich ein Konto haben wollen würde, auf das man mir in dieser Hinsicht

Florian: Geld überweisen kann, dann müsste das ein Firmenkonto sein.

Florian: Ansonsten schimpft die Bank in Österreich, wenn ich einfach auf mein normales

Florian: Konto diese vielen Überweisungen machen lasse.

Florian: Das heißt, ich bräuchte ein Firmenkonto und ein Firmenkonto kriege ich nur,

Florian: wenn ich eine Firma mache. Und wenn ich aus dem ganzen Ding hier eine Firma

Florian: machen muss, dann zieht das so viele bürokratische und finanzielle Folgen nach

Florian: sich, dass das Ganze auch nicht mehr vernünftig betrieben werden könnte.

Florian: Dann müsste ich nämlich wirklich nicht mehr alleine Sterne-Geschichten machen,

Florian: dann müsste ich Leute anstellen, die sich um die ganze Bürokratie von der Firma

Florian: kümmern und so weiter. Also das funktioniert auch nicht.

Florian: Das heißt, ich kann leider kein Spendenkonto angeben, auf das ihr das überweisen könnt.

Florian: Es bleibt aktuell nichts anderes übrig, als mit PayPal vorlieb zu nehmen oder

Florian: halt mit den Diensten wie Patreon oder Steady. Und Steady übrigens ist eine deutsche Firma.

Florian: Also wer sagt, ich möchte keine amerikanischen Firmen unterstützen,

Florian: womit ich vollkommen okay bin.

Florian: Steady ist aus Deutschland. Das funktioniert.

Florian: Und da habe ich auch kein Problem, wenn ihr das benutzt. und ich habe auch überhaupt

Florian: kein Problem mit der gar nichts benutzt.

Florian: Ja, also ich habe ja schon in der letzten Folge gesagt, ich mache das nicht,

Florian: um Geld damit zu verdienen.

Florian: Ich mache das, weil ich gerne Geschichten über Astronomie erzähle und möchte,

Florian: dass möglichst viele Menschen sich das anhören. Das heißt.

Florian: Ich freue mich, wenn ihr mich finanziell unterstützt für die Arbeit an diesem

Florian: Podcast, aber ich mache es nicht deswegen.

Florian: Ich freue mich, wenn ihr das hört. Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt,

Florian: dass ihr den Podcast gut findet. Ich freue mich, wenn ihr anderen Menschen davon

Florian: erzählt, dass es den Podcast gibt. Das hilft mir am meisten.

Florian: Je mehr Menschen von diesem Podcast wissen, je mehr Menschen den Podcast hören,

Florian: desto besser ist es für mich, weil ich mache die Geschichten,

Florian: damit sie gehört werden.

Florian: Das heißt, wie auch immer ihr den Podcast unterstützen wollt,

Florian: macht das, wie ihr wollt. und wenn ihr es nicht wollt, dann macht es nicht und

Florian: hört euch einfach die Sternengeschichten an, weil dafür sind sie da.

Florian: Und wenn ihr Fragen habt dazu, naja, dann stellt mir die Fragen.

Florian: Dazu habe ich ja in der letzten Folge aufgerufen.

Florian: Wenn ihr was wissen wollt, was in den bisherigen Podcast-Folgen nicht behandelt

Florian: worden ist, dann könnt ihr mir einfach eine Frage schicken und ich werde mich

Florian: bemühen, sie zu beantworten.

Florian: Ich habe ein paar Fragen bekommen nach der letzten Folge.

Florian: Ich werde nicht in jeder Spezialfolge alle Fragen beantworten können,

Florian: die ankommen. Dafür würde die Zeit nicht reichen.

Florian: Aber ich kann immer wieder mal eine Frage raussuchen. Und hier habe ich eine

Florian: Frage von Bertram rausgesucht.

Florian: Bertram schreibt, er hat eine schlechte Dokumentation über das James-Webb-Teleskop gesehen.

Florian: Und da ging es darum, dass man Galaxien beobachtet hat, die man vorher nicht

Florian: sehen konnte, weil das James-Webb-Teleskop ist ja ein vergleichsweise neues

Florian: und großes Weltraumteleskop.

Florian: Und natürlich kann man mit dem mehr sehen, als man jetzt sehen kann.

Florian: Und, schreibt Bertram in der Berichterstattung dazu, wurde gesagt,

Florian: diese Galaxien sind älter, als sie sein dürften.

Florian: Die ganze Kosmologie muss neu geschrieben werden.

Florian: Und er fragt mich, stimmt das? Und die Antwort ist nein.

Florian: Also das war eine Geschichte, die tatsächlich ziemlich groß rumgegangen ist,

Florian: damals als vor ein paar Jahren das James-Webb-Space-Teleskop die ersten Bilder,

Florian: die ersten Daten geliefert hat.

Florian: Und da hat man natürlich auch Galaxien beobachtet und man gesagt hat,

Florian: ja, die Galaxien, die sind eigentlich so groß, so ausgewachsen schon,

Florian: aber wir sehen sie zu einer Zeit ganz kurz nach dem Urknall.

Florian: Das Licht hat wirklich sehr, sehr lange bis zu uns gebraucht.

Florian: Das, was wir sehen, ist sehr, sehr lange her.

Florian: Das ist quasi vergleichsweise kurz nach dem Urknall das, was wir sehen.

Florian: Und so viel Zeit war eigentlich nicht seit dem Urknall, dass sich so große Galaxien

Florian: bilden, wie wir sie beobachten. Das war so der Befund damals.

Florian: Aber natürlich hat jetzt kaum jemand in der Wissenschaft gesagt.

Florian: Ja, die ganze Kosmologie muss neu geschrieben werden.

Florian: Also die Wissenschaft hat jetzt nichts dagegen, Dinge neu zu schreiben.

Florian: Natürlich will man neue Dinge rausfinden und wenn es sein muss,

Florian: dann schreibt man halt auch die Kosmologie neu.

Florian: Wäre nicht das erste Mal, dass das passiert, wenn man was Neues rausfindet.

Florian: Aber eigentlich schaut man schon eher darauf, dass man erstmal die naheliegenderen

Florian: Sachen abklopft, bevor man gleich ganze Disziplinen neu schreibt.

Florian: Und in dem Fall war eigentlich allen Beteiligten klar, das sind jetzt die allerersten

Florian: Daten des Web-Teleskops.

Florian: Die sind mit wirklich sehr, sehr kurzen Beobachtungszeiten gemacht.

Florian: Wir haben nur kurz hingeschaut, wir haben da noch nicht lange analysiert,

Florian: wir haben noch viel mehr Möglichkeiten, noch viele bessere Daten zu sammeln.

Florian: Das heißt, wir warten jetzt einmal ab, was da rauskommt. Wir können ja nicht

Florian: gleich alles über den Haufen werfen, nur weil die allerersten Daten ein bisschen komisch ausschauen.

Florian: Und genau das hat man auch gemacht.

Florian: Man hat sich natürlich dann genauer damit beschäftigt, man hat genauere Beobachtungen

Florian: gemacht und hat nochmal genauer nachgeschaut, ob.

Florian: Wirklich nicht geht, ob wirklich zu wenig Zeit gewesen ist nach dem Urknall,

Florian: damit diese Galaxien entstehen können.

Florian: Weil das hat man sich vorher in der Form jetzt noch nicht so im Detail überlegt,

Florian: weil es gab ja auch keinen Bedarf, jetzt so genau hinzuschauen,

Florian: wann denn es wirklich genau, welche Galaxie wie groß werden kann.

Florian: Aber nach diesen Daten hat man das gemacht und vereinfacht gesagt.

Florian: Die kurze Version der Geschichte ist, nachdem man genauer hingeschaut hat,

Florian: sich das alles genauer überlegt hat, genauere Simulationen gemacht hat,

Florian: Und habe mal herausgefunden, nö, passt eh.

Florian: Also es geht doch ein bisschen schneller mit der Galaxienentstehung,

Florian: als man bisher gedacht hat.

Florian: Da gibt es keinen Widerspruch. Die Kosmologie muss nicht neu geschrieben werden.

Florian: Aber wir haben was Interessantes herausgefunden.

Florian: Und wer gerne mehr dazu wissen will, was da genau wirklich alles passiert ist

Florian: bei dieser Art der Beobachtung und Datenanalyse und so weiter,

Florian: da kann ich auf die Folge 91 meines anderen Podcasts Das Universum verweisen.

Florian: Die Folge heißt, der Urknall war kein Fehler, weil die Kosmologie nicht neu

Florian: geschrieben werden muss.

Florian: Und meine Podcast-Kollegin Ruth, mit der ich diesen Podcast ja gemeinsam mache,

Florian: die ist Expertin für Galaxien.

Florian: Kennt sich mit Kosmologie sehr gut aus und die hat in dieser Folge ausführlich

Florian: erklärt, was da mit diesen Galaxienbeobachtungen los ist und warum es kein Problem

Florian: ist, dass diese Galaxien am Anfang älter ausgesehen haben, als sie sein dürften.

Florian: Also, wenn ihr da mehr wissen wollt, dann bitte hört Folge 91 von Das Universum

Florian: und hört euch gerne auch die anderen Folgen von Das Universum an.

Florian: Das ist mein anderer Podcast, wo sehr viel länger und ausführlicher über diverse

Florian: aktuelle Themen aus der Astronomie gesprochen wird. Ich mache den Podcast gemeinsam mit.

Florian: Rot und mit Evi, die speziell sich um die Science-Fiction kümmert.

Florian: Das heißt, in jeder Folge gibt es dann eben auch ein bisschen Science-Fiction,

Florian: wo wir Science-Fiction-Filme diskutieren und das, was da an Wissenschaft drinsteckt

Florian: oder eben nicht drinsteckt, gibt es auch alle 14 Tage eine neue Folge.

Florian: Mittlerweile auch schon über 150 davon.

Florian: Ihr könnt auch übrigens den Podcast Das Klima anhören, erwähne ich auch gern nochmal.

Florian: Das ist wieder ein anderer Podcast, den ich gemeinsam mit Claudia Frick Werkmache,

Florian: Meteorologin und Wissenschaftskommunikationsprofessorin von der TH Köln,

Florian: wo wir wenig überraschend bei dem Titel über das Klima und Klimaforschung sprechen.

Florian: Erscheint auch alle 14 Tage, hat auch schon über 160 Folgen.

Florian: Also da gibt es noch genug Wissenschaft, die ihr euch anhören könnt,

Florian: wenn ihr das gerne möchtet.

Florian: Und wenn ihr nicht nur Wissenschaft anhören wollt, sondern auch auf anderen

Florian: Wegen konsumieren wollt, gibt es die Möglichkeit auch.

Florian: Ich mache immer noch diverse Live-Auftritte. Im Februar habe ich ja schon einige

Florian: Sternengeschichten-Live-Shows absolviert, habe dort auch einige von euch getroffen.

Florian: Einige aus der Hörerschaft waren da, habe mich sehr gefreut,

Florian: waren tolle Shows, tolle Auftritte, die ich gemacht habe und es gibt noch ein

Florian: paar davon, also man kann noch ein paar Mal Sternengeschichten live sich anschauen.

Florian: Das nächste Mal wird in Österreich der Fall sein, am 3. Juni in Wien.

Florian: Das wird das vorletzte Mal sein, dass man sich Sternengeschichten live in Österreich anschauen kann.

Florian: 3. Juni in der Kulisse in Wien. Das letzte Mal vorerst in Österreich. Das wird am 19.

Florian: November sein in Baden im Theater am Steg.

Florian: Das sind die zwei Österreich-Termine, die noch existieren für 2026.

Florian: 2026 für Österreich wird es vermutlich 2027 auch noch Termine geben.

Florian: In Deutschland kann man sich Sternengeschichten live auch noch anschauen und zwar in der.

Florian: Herbst. Es wird losgehen am 3. Oktober in Lübeck, am 4.

Florian: Oktober in Hamburg und Hamburg ist schon fast ausverkauft, da gibt es nicht

Florian: mehr ganz so viele Tickets.

Florian: Lübeck gibt es noch Tickets, also wenn ihr in Hamburg keins bekommt,

Florian: vielleicht macht ihr den kurzen Abstecher nach Norden und schaut euch die Show

Florian: stattdessen in Lübeck an.

Florian: Wenn ich dann Hamburg und Lübeck durch habe, dann geht es weiter nach Fürth.

Florian: Fürth ist am 23.

Florian: Oktober dran und es geht danach weiter im Osten In Erfurt am 9.

Florian: November, in Leipzig am 10.

Florian: November, in Dresden am 11. November

Florian: und dann gibt es noch einmal Sternengeschichten live in Bremen am 24.

Florian: November, dann kommt Osnabrück.

Florian: 26. November und dann ist es aus mit Sternengeschichten live für Deutschland

Florian: und ob es in Deutschland weitere Sternengeschichten live Termine geben wird,

Florian: das muss sich noch zeigen, das kann ich jetzt noch nicht sagen oder versprechen.

Florian: Da wollten auch einige mehr wissen, was da genau der Grund ist,

Florian: warum ich das nicht mache und ich habe gesagt in der letzten Folge hat nichts

Florian: damit zu tun, dass die Leute das doof finden, also das Feedback,

Florian: das ich bekommen habe bei den

Florian: bisherigen Auftritten war immer super und es waren auch immer tolle Shows,

Florian: es hat andere Gründe, aber die kann ich jetzt hier in der Öffentlichkeit nicht besprechen.

Florian: Liegt nicht daran, dass ich nicht will, aber hat andere Gründe und darüber kann

Florian: ich in der Öffentlichkeit leider nicht so viel erzählen.

Florian: Aber es wird diese Live-Shows zumindestens 2026 noch geben, also kommt da gerne hin.

Florian: Und was es immer geben wird, sind die Auftritte, die ich abseits der Sternengeschichten mache.

Florian: Auch mit dem Podcast Das Universum, den ich mit Ruth gemeinsam mache,

Florian: machen wir ab und zu Live-Auftritte und der nächste davon, der kommt jetzt bald. Das ist am 29.

Florian: März. 29. März sind Ruth und ich in Magdeburg und werden dort unsere Das Universum

Florian: Live-Show aufführen im Moritzhof in Magdeburg.

Florian: Also wenn ihr das sehen wollt, kommt da hin, weil auch da wird es vermutlich

Florian: 2026 vorerst keine weitere Show geben.

Florian: Kann man nicht so genau sagen, vielleicht kommt kurzfristig nochmal was,

Florian: aber eigentlich haben wir jetzt für 2026 nichts mehr geplant,

Florian: nur noch in Österreich. Da werden wir im Oktober in Wiener Neustadt nochmal

Florian: eine Live-Show machen, am 20.

Florian: Oktober. Und was es auch noch gibt, sind die Auftritte, die ich gemeinsam mit

Florian: den Science Busters absolviere, das Wissenschaftskabaret aus Österreich,

Florian: wo wir ab und zu auch nach Deutschland fahren.

Florian: Und aktuell gerade in Deutschland sind am 23.

Florian: März, also heute, wenn ihr diese Folge am Tag der Veröffentlichung hört,

Florian: am 23. März treten wir in Berlin auf, im Köln.

Florian: Theater Wühlmäuse und am 26. März sind wir in Dresden in der Schauburg, am 27.

Florian: März in Leipzig im Kupfersaal und am 28. März in Erfurt.

Florian: Und ja, es gibt jede Menge andere Termine auch überall in Österreich, in Deutschland.

Florian: Könnt ihr euch dann in den Shownotes durchklicken, scienceplasters.at und da gibt es alle Termine.

Florian: Also es gibt genug Möglichkeiten, wo man mich live sehen kann, wenn ihr das wollt.

Florian: Und mich würde es freuen, wenn ihr nach der Show kurz mal Hallo sagt.

Florian: Was ihr noch machen könnt, wenn ihr keine Lust oder keine Zeit oder sonst irgendwie

Florian: keinen Grund habt, irgendwo hin zu einer Live-Show zu gehen,

Florian: ich habe natürlich auch einen Sprung Bücher geschrieben.

Florian: Mein Buch, die Farben des Universums, das ist mittlerweile erschienen.

Florian: Ich weiß nicht, ob es bei der letzten Folge, als ich davon gesprochen habe,

Florian: schon veröffentlicht war. Jetzt auf jeden Fall ist es veröffentlicht.

Florian: Die Farben des Universums gibt es im Hansa Verlag und überall dort,

Florian: wo man Bücher kaufen will, in jedem Buchgeschäft, überall bei jedem Online-Handel

Florian: kann man dieses Buch bekommen, wenn man es denn will. und es ist ein Buch,

Florian: das von den Farben des Universums handelt.

Florian: Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu schreiben und euch macht es vielleicht

Florian: Spaß, das Buch zu lesen, wenn ihr das wollt.

Florian: Und wenn ihr nicht lesen wollt, sondern lieber hören, dann hört euch das Sternengeschichten-Hörbuch

Florian: an, das ebenfalls erschienen ist,

Florian: wo es eine schöne kuratierte, erweiterte, umgearbeitete Zusammenfassung diverser

Florian: Sternengeschichtenfolgen gibt, die ich mit seinem roten Faden verbunden und

Florian: seinem Hörbuch umgearbeitet und aufgenommen habe.

Florian: Kann man auch überall kriegen, wo es Bücher gibt, auch bei den entsprechenden Online-Plattformen.

Florian: Überall kriegt man das Sterne-Geschichten-Hörbuch.

Florian: So, das war jetzt der Werbeblock, wenn man so will, weil ich nutze diese Folge natürlich auch,

Florian: um ein bisschen auf das hinzuweisen, auf das ich in den normalen Sterne-Geschichten-Folgen

Florian: nicht hinweisen kann, weil es interessiert dich vielleicht und in den normalen

Florian: Folgen ist kein Platz für diese Art der Dinge. Das heißt, ich erwähne es hier.

Florian: Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der Spezialfolge angelangt,

Florian: der Spezialfolge für März, das nächste Mal. Sterne-Geschichten-Spezial mit Fragenbeantwortung mit

Florian: mit diversen anderen Dingen, mit Neuigkeiten aus der Astronomie.

Florian: Das wird es irgendwann im April geben. Ich habe es noch nicht geschafft,

Florian: mich auf einen fixen Veröffentlichungstag im Monat festzulegen.

Florian: Momentan muss ich das so machen, wie es gerade zeitlich zwischen meine anderen

Florian: Projekte passt. Aber vermutlich wird sich irgendwann mal ein passender Tag einspielen.

Florian: Aber irgendwann im April wird es die nächste Sternengeschichten-Spezialfolge geben.

Florian: Und dazwischen fix jeden Freitag um 7 Uhr morgens wird eine neue Sternengeschichten-Folge

Florian: veröffentlicht. Und demnächst Folge 700.

Florian: Freue ich mich schon. Ich werde keine große Jubiläumsparty machen,

Florian: aber 700 Folgen finde ich gut.

Florian: Und ich hoffe, die 300 bis zur 1000. Folge kriege ich auch noch rum.

Florian: Und dann schauen wir weiter, ob wir an die 1000 noch eine Null anhängen können.

Florian: Bis dahin freue ich mich, wenn ihr weiter hört, wenn ihr weiter dabei bleibt.

Florian: Macht es gut und bis zur nächsten Folge.

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